Die meisten Menschen fragen ihren Zahnarzt nicht, welches Betäubungsmittel sie erhalten. Sie setzen sich auf den Behandlungsstuhl, öffnen den Mund und vertrauen darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. Doch sollten Patienten nicht viel häufiger nachfragen?
In sozialen Medien wird derzeit auf Untersuchungen der polnischen Wissenschaftlerin Dr. Diana Wojtkowiak verwiesen, sie hat in verschiedene Zahnanästhetika ungewöhnliche Strukturen gefunden u.a. GRAPHEN. Unabhängig davon, wie diese Ergebnisse wissenschaftlich zu bewerten sind, wirft die Debatte eine wichtige Frage auf: Warum wissen die meisten Patienten überhaupt nicht, welches Präparat ihnen verabreicht wird?
Gemäss ihren Untersuchungen fand sie lediglich in folgenden drei Anästhetika kein GRAPHEN drin.
- Ubistesin Forte
- Citocartin 100
- Mepipont 3 %
Sind das nun die einzigen Anästhetika die wir uns in Zukunft spritzen lassen sollten?
Deshalb kann es sinnvoll sein, vor einer Behandlung einfach nachzufragen:
- Welches Anästhetikum wird verwendet?
- Warum wurde dieses Präparat ausgewählt?
- Welche Wirkstoffe sind enthalten?
- Gibt es Alternativen?
- Kann ich die Packung oder den Beipackzettel sehen?
Solche Fragen sind kein Ausdruck von Misstrauen, sondern Ausdruck eines selbstbestimmten Patienten, der wissen möchte, was in seinen Körper gelangt. Vielleicht sollten wir das Anästhikum vorab abholen bei einem Naturopathen mit Dunkelfeldmikroskop vorher untersuchen lassen, bevor wir uns was in Zukunft injezieren lassen.
