Mit der Zulassung von mNEXSPIKE hat die US-Arzneimittelbehörde FDA einen weiteren mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 auf den Markt gebracht. Während Behörden und Hersteller von einem Fortschritt sprechen, sehen Kritiker zahlreiche offene Fragen.
Besonders umstritten ist das Zulassungsverfahren. Die entscheidende Phase-3-Studie verglich mNEXSPIKE nicht mit einer Placebo-Gruppe, sondern mit dem bereits zugelassenen Moderna-Impfstoff Spikevax. Kritiker argumentieren, dass dadurch mögliche Risiken schwieriger zu erkennen seien als bei einem Vergleich mit einer ungeimpften Kontrollgruppe. Die FDA akzeptierte jedoch einen aktiv kontrollierten Studiendesign-Ansatz. (Quelle)
Während Befürworter auf den Schutz vulnerabler Gruppen verweisen, fordern Kritiker mehr unabhängige Langzeitdaten und eine differenziertere Nutzen-Risiko-Abwägung für verschiedene Altersgruppen. Die FDA beschränkte die Zulassung von mNEXSPIKE auf Personen ab 65 Jahren sowie Menschen zwischen 12 und 64 Jahren mit Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe.
Im Lateinischen ist „nex“ ein Substantiv (feminin) und bedeutet je nach Kontext:
- Tod
- gewaltsamer Tod
- Tötung
- Erschlagung
- Mord
- Hinrichtung
Beispiele aus lateinischen Texten:
- nex hominis = die Tötung eines Menschen
- nex et caedes = Tötung und Gemetzel/Mord
- ad necem dare = töten, hinrichten
Für den Impfstoff mNEXSPIKE gibt es nach Angaben des Herstellers keine öffentliche Erklärung, dass „NEX“ vom lateinischen nex („gewaltsamer Tod“) abgeleitet wurde. Ob „mNEXSPIKE bedeute mDEATHSPIKE“ darf man daher so interpretieren wie es einem bedarf.
